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Beliebtheit steckt in den Genen!

27. April 2009

„Jedenfalls heißt Beliebtheit noch lange nicht, Wahlen zu gewinnen.“ Frank Walter Steinmeier

Beliebt sein, kann eben nicht jeder. Schon in der Schulzeit ist mir aufgefallen, dass vor allem Rabauken von den meisten Schülern angehimmelt werden. Das Phänomen, dass Regel-Brecher populär sind, zeigten auch schon zahlreiche Forschungen und ist ein unumstrittener Fakt. Doch nun soll auch noch ein spezielles Gen mit der Popularität in Verbindung stehen. Die Assistentsprofessorin der Psychologie, Alexandra Burt, nimmt an, dass Gene nicht nur ein spezifisches Verhalten hervorrufen, sondern auch die sozialen Konsequenzen auf dieses Verhalten.

Sie sammelte die DNA von mehr als 200 männlichen Universitätsstudenten in 2 separaten Proben. Die Studenten interagierten in ihrer jeweiligen Gruppe ungefähr eine Stunde lang. Danach wurde von ihnen ein Fragebogen über die Person, die sie am meisten gemocht haben, ausgefüllt. Die beliebteste Person hatte in beiden Gruppen eine besondere Form des Serotonin Gens. Dieses Gen steht mit regelbrechendem Verhalten in Verbindung.

The idea is that your genes predispose you to certain behaviors and those behaviors elicit different kinds of social reactions from others and so what’s happening is, your genes are to some extent driving your social experiences.” sagte Burt

Das Konzept, welches von Wissenschaftlern „evocative gene-environment correlation“ genannt wird, war auch schon vorher bekannt, konnte aber bisher nur theoretisch in der wissenschaftlichen Literatur diskutiert. Burt erklärte dies sei die erste Studie, die eine klare Verbindung zwischen einem spezifischem Gen, bestimmten Verhalten und der aktuellen sozialen Situation herstellt.

“So the gene predisposed them to rule-breaking behavior and their rule-breaking behavior made them more popular.”

Im Moment arbeitet S. Alexandra Burt an aehnlichen Studien mit weiblichen Universitätsstudenten und gemischten Geschlechtergruppen. Außerdem plant sie die Verbindung von sozialen Verhalten und anderen Genen in größeren Proben zu untersuchen.

Könnte bei Frank W. Steinmeier also einfach die besondere Form des Serotonin Gens fehlen, um bei der Bevölkerung besser anzukommen?

Quellen:

Orginaltext: http://www.sciencedaily.com/releases/2008/12/081222074607.htm

Alexandra Burt: http://www.eurekalert.org/multimedia/pub/11436.php

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