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„Let me welcome you at the Humboldt Universität zu Berlin“ (U.J.Nagel)

30. April 2009

To have you [ Prof. em. Dr. rer. nat., Dr. h. c. Günter Tembrock] here today is a particular honor for all of us“ waren die Worte von Prof. Dr. Dr. h.c. Uwe Jens Nagel in der Eröffnungsrede des Behaviour Symposiums der Humboldt-Universität zu Berlin und der Leopoldina. Der Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin war gefüllt von Professoren, Doktoranden, Studenten und vielen anderen Menschen, die sich für Verhaltensbiologie und Tierpsychologie interessieren. Persönlichkeiten der ganzen Welt hörten Prof. Dr. Dr. h.c Uwe Jens Nagel, Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Theodor Hiepe, Andreas Wessel und Prof. Günter Tembrock zu. Zu meinem Glück durfte auch ich teilnehmen. Der Senatssaal war bis zu letzten Platz besetzt und viele Interessierte mussten, um dabei sein zu können, stehen bleiben.

Die Eröffnungsreden von Prof. Uwe Jens Nagel und Prof. Theodor Hiepe waren ein Lobgesang auf Prof. Günter Tembrock. Daraufhin folgte eine Zusammenfassung der Begründer der Verhaltensforschung und der Evolution von Andreas Wessel. Die Reden waren zwar sehr interessant aber unspektakulär, wenn man kurz danach Prof. Günter Tembrock hören durfte.

Mit Elan und vollem Körpereinsatz sprach der Professor, mit seinen 91 Jahren, über seine Arbeit in den letzten 60 Jahren. Man merkte ihm sofort an, dass er sowohl Spaß am Forschen, als auch an seinen Vorträgen hat. Nur die internationalen Gäste, die kein Deutsch verstehen, hatten einige Probleme ihm zu folgen. Seine Englischkenntnisse reichten, wie er erklärte, nicht aus, um Englisch zu sprechen. Dafür wurden die Folien, die er zu Unterstützung nutzte, sowohl auf Englisch, als auch auf Deutsch gezeigt. Bereits die zweite Folie brachte den Saal zum Lachen. Sie zeigte das Gesicht Gerhard Schröders und den Kopf einer Fliege. Beide Lebewesen sahen sich unglaublich ähnlich. Nun konnte sich Prof. Günter Tembrock sicher sein alle Aufmerksamkeit zu haben und erzählte freudig und selbstsicher, was er in 60 Jahren erforscht hat und zu welchen Ergebnissen er gekommen ist. Zwischendurch kam es jedoch zu kleine Problemen. Es schien als hätten sich die Mitarbeiter, die für das Umlegen der deutschen und englischen Folien zuständig waren, nicht abgesprochen und so mussten sie manchmal zwischendurch die richtigen Folien suchen. Für die Gäste war es deshalb teilweise schwierig zu folgen. Doch im allgemeinen sorgten kleine Probleme nicht für Unruhe, sondern eher zur Aufmunterung.

Prof. Günter Tembrock widmete einen Lebensabschnitt zur Verhaltensforschung der Füchse. Sein Ziel war es jedoch umfassende Konzepte für Tiere aufzustellen. Dies gelang ihm einwandfrei und darüber hinaus entwickelte er eine umfassende Erläuterung und einige Schemata zum Begriff „Leben“ und für die evolutiven Stufen des Bewusstseins.
Tembrock stellte auch seine Arbeit mit Tierstimmen vor, in der er Tierlaute im Sinne der genetischen Verwandtschaft untersuchte. Zur Freude aller Teilnehmer machte er in diesem Zusammenhang eine affinen und einen diffugen Laut der Wölfe nach.
Für mich hätte seine Rede nicht spannender sein können. Nun freue ich mich auf den morgigen Tag, der hoffentlich genauso klasse wird, wie der Heutige.

Weiter zum zweiten Tag

One Comment leave one →
  1. 5. Juli 2009 10:07

    Cool!

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